HANS-RUPRECHT LEISS ZU BESUCH IN DER 6b

 

Schon im Januar besuchte die Klasse 6b die Ausstellung des Malers Hans-Ruprecht Leiß im Stadtmuseum in Schleswig und ließ sich von seinen Bildern begeistern. Sie erforschten die Künstlerbiografie, seine Mal- und Zeichentechniken und die beeindruckenden Motive – z.B. phantastische Tiere in seinen Werken. Einzelheiten der persönlichen Lieblingsbilder wurden von den Schülerinnen und Schüler kopiert.

 

 

Riesig gefreut haben sich die Klasse 6b und die Lehrkräfte, Frau Steinhoff, Frau Schröder und Herr Nicolaisen, als der Künstler seinen Besuch in der Dannewerkschule während der Vorhabenwoche zusagte. Trotz vieler Termine und einer Ausstellungseröffnung nahm Hans-Ruprecht Leiß sich am 9.3.2015 Zeit für ein persönliches Treffen.

 

 

Er erzählte, wie er die Idee für ein Bild entwickelt, er skizzierte Giraffen und andere Figuren an der Tafel (diese dürfen bis heute nicht abgewischt werden!!), er kolorierte eine eigene Radierung und leitete anschließend die Schülerinnen und Schüler zum eigenen kreativen Schaffen an. „Legt einfach los, mit lockerer Hand, habt Freude an der Farbe und vergesst das Radiergummi“ ermutigte Hans-Ruprecht Leiß die Schülerinnen und Schüler.

 

 

Dabei gab er persönliche Tipps, erklärte Feinheiten, regte zu kreativen Ideen an und freute sich mit über die fachkundigen Ergebnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer Abschlussbesprechung ging es natürlich noch mal um Kunstwerke, aber auch um die Hunde von Hans-Ruprecht Leiß, seine Hobbys und Urlaubsziele. Tobias fragte: „Wie war es für Sie als Schüler, wenn die anderen auf den Fußballplatz gingen und Sie lieber ins Museum wollten?“ „Für mich war das Museum wie für andere Kinder ein tolles Bilderbuch. Die Mitschüler haben mich akzeptiert und sich gefreut, wenn ich auch mal eine Karikatur von unseren Lehrern gezeichnet habe.“, erinnerte sich der Künstler.

 

 

 

 

 

 

Diesen Vormittag wird die Klasse bestimmt nicht vergessen. Das war Kunstunterricht „vom Feinsten“. Herzlichen Dank, Rups Leiß!